Warum ins südliche Afrika - das ist eine Frage die wir immer wieder gestellt bekommen. Unsere Antwort: Das südliche Afrika bietet eine schier unglaibliche Auswahl an Aktivitäten und Abenteuer! Wer hierher kommt will nicht nur atemberaubende Landschaften bewundern, freundliche Menschen kennenlernen und die afrikanische Tierwelt erleben sonder auch aktiv sein, sich bewegen, Dinge erleben und Adrenalin erzeugen. Lasst euch inspirieren!

Alle Aktivitäten und Abenteuer

Erlebnisbericht Elfenbeinküste

Unsere Reise durch die Elfenbeinküste

Auf unserer letzten Afrika-Rundreise durften wir die Elfenbeinküste als ein unglaublich faszinierendes und vielfältiges Land Afrikas mit einer wunderschönen Landschaft, einzigartigen Sehenswürdigkeiten und einer bunten Kultur kennenlernen. Hier leben rund 60 unterschiedliche Volksgruppen, zu denen unter anderem die Malinké, Akan, Volta, Kru, Bété und einige weitere zählen. Etwa 40 Prozent davon sind Muslime, rund 30 Prozent sind Christen. Aufgrund der Vielfalt an Ethnien sind die Traditionen und Sprachen sehr unterschiedlich: In der Elfenbeinküste werden rund 60 Sprachen gesprochen. Französisch gilt als die offizielle Verkehrssprache.

Begeistert hat uns vor allem die wunderschöne Naturlandschaft, die man in der Elfenbeinküste überall vorfindet: Es gibt hier unglaubliche Wasserfälle zu bestaunen und riesige Berge, von denen aus man eine faszinierende Aussicht über das Land genießen kann.

Im Tai Nationalpark hatten wir unvergessliche Begegnungen mit den wilden Tieren Afrikas. Gemeinsam mit einem Guide haben wir den Dschungel auf verschlungenen Pfaden erkundet und afrikanische Schimpansen mitten im wilden Regenwald beobachtet. Wir hatten sogar richtig Glück und haben einen seltenen Waldelefanten vor die Linse bekommen. Außerdem haben wir auf der Tour sehr viel Interessantes über die Pflanzenwelt des Parks und deren traditionelle Verwendung durch die Einheimischen erfahren.

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In der Elfenbeinküste gibt es aber auch viele interessante Städte zu besichtigen: Wir waren unter anderem in Grand Bassam, der ursprünglich ersten Hauptstadt der Kolonie. Auf einer Sightseeing-Tour durch die historische Stadt liefen wir vorbei an kolonialen Villen mit zerbröckelten Fassaden, malerisch bewuchert von Papayas und üppigen Schlingpflanzen. So mancher verfallene Straßenzug lässt noch heute die alte Pracht erahnen. Außerdem erinnert in Grand Bassam ein historisches Denkmal an die vielen Opfer der Gelbfieber-Epidemie, die den Ausschlag dafür gab, die Hauptstadt in ein gesünderes und weniger gefährdetes Gebiet zu verlegen.

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Auch Yamoussoukro - heute die offizielle Hauptstadt des Landes – haben wir einen Besuch abgestattet. Hier haben wir uns die berühmte Kathedrale „Notre Dame de la Paix“ angesehen, die zum Besitz des Vatikan gehört. Das beeindruckende Bauwerk ist größer als der Petersdom und wurde von Papst Johannes-Paul II. eingeweiht. In Yamoussoukro fanden wir außerdem viele kleine, gemütliche Restaurants mit leckerem, einheimischem Essen: Wir leisteten uns ein Abendessen am afrikanischen Buffet, wo es Reis, Avocado, Attiéké (Maniokgries), Alloco (gebratene Kochbananen), Fisch, Hähnchen und scharfe Soßen gab.

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In Issia, einer Kakaoanbauregion, konnten wir nicht nur eine Kakaoplantage besichtigen, sondern auch ein Dorf der Bété besuchen. Hier hatten wir die Gelegenheit, mit einigen Einheimischen in Kontakt zu treten. Wir durften den Ureinwohnern dabei zusehen, wie sie ihre traditionellen Holzmasken schnitzen. Ihre Masken, die ein idealisiertes, menschliches Gesicht zeigen, repräsentieren Buschgeister, die verschiedene soziale, politische und religiöse Aufgaben erfüllen. Nach dem Schnitzen schwärzen die Ureinwohner ihre Masken in einem Schlammbad.

Einen Besuch wert war auch Abidjan, eine Stadt nahe der Südküste, wo wir einige tolle Einkaufsmöglichkeiten gefunden haben. Man kann das Urlaubsbudget hier sehr gut in Fruchtbarkeitsgöttinnen, Masken, Elefantenfiguren, Batikdecken, Ketten, Trommeln usw. anlegen. Gegen Ende unserer Reise hielten wir uns noch für ein paar Tage in Grand Bereby auf. In der Stadt an der Südküste des Landes gibt es die bekanntlich malerischsten Strände der Elfenbeinküste. Hier konnten wir uns nach unseren Abenteuern wunderbar am Meer entspannen.

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